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Selbst Stecklinge produzieren aber wie?

Stecklinge sind Ableger einer Mutterpflanze. Seitentriebe oder die Spitzen der Mutterpflanzen werden sauber und steril mit einer Rasierklinge abgetrennt. Diese werden anschließend mit Hormonen oder speziellen Stecklings pulvern an den Schnittstellen bearbeitet und anschließend in ein Medium gesteckt. Daher vermutlich auch den Name Steckling. Beim Schneiden von Stecklingen ist es sehr wichtig, dass man die Schnittstelle nicht berührt oder verunreinigt. Und es muss auch beachtet werden, dass eine hohe Luftfeuchtigkeit das A und O sind, da Stecklinge ohne Wurzeln kein Wasser aufnehmen können. In 3 – 10 Tagen treiben Wurzeln aus und man kann den Steckling umtopfen. Es ist jedoch auch möglich ohne Bewurzlungshormone Stecklinge zu ziehen.

Die frisch geschnittenen Triebe werden dazu 5 bis 10 Tage in ein halb volles Glas mit Wasser gestellt. Lässt man sie so im halbdunkeln stehen können die Stecklinge Wurzeln bilden, sind aber weitaus anfälliger auf Umwelteinflüsse als ihre hormonbehandelten Verwandten. Haben die Stecklinge im Wasser Wurzeln gebildet, werden sie in ein entsprechendes Medium umgetopft. Die Vorteile in dieser Methode liegen darin, dass das Geschlecht und die anderen Merkmale der Pflanze erhalten bleiben und so ein stressiges Aussortieren der männlichen Pflanzen ausbleibt und man effizienter anbauen kann. Die Nachteile sind, dass man zuerst eine Mutterpflanze selektieren muss und man diese auch erst groß zu ziehen hat.

Am besten für SOG

Das Verwenden von Stecklingen kann man sich auch hervorragend zum Nutzen machen. Wenn man mit der SoG Methode growt, in der man sehr viele Pflanzen (Stecklinge) auf einer kleinen Fläche anbaut. Die einzelnen Pflanzen haben zwar einen geringen Ertrag, zusammen bringen sie aber ein ordentliches Gewicht auf die Waage.

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